Freienstein

Donau NÖ

Burgruine Freyenstein und Gemeinde Freienstein – Niederösterreich
Die Burgruine Freyenstein ist die Ruine einer Höhenburg. Sie befindet sich im Strudengau oberhalb der Donau, etwa vier Kilometer nordöstlich des Ortes Neustadtl in Niederösterreich. Eine erste genaue Erwähnung Freyensteins stammt aus der frühen Babenbergerzeit. Die Babenberger waren ein österreichisches Markgrafen- und Herzogsgeschlecht fränkisch-bairischer Herkunft. Der Name bezieht sich auf Bamberg im heutigen Oberfranken. Sie herrschten von 976 bis zu ihrem Aussterben 1246.

Die Burg, welche vermutlich auf einem alten keltischen Kultplatz errichtet wurde, war landesfürstliches Eigentum und gehörte mit ihrem Bereich zum Landgericht Carlsbach. Sie wurde immer wieder zur Nutzung ausgegeben (verpachtet) und wechselte oft den Besitzer. 1453 wurde die damalige Burg großzügig ausgebaut, 1657 kam sie in den Besitz der Starhemberger. Aus Steuergründen wurde sie dem Verfall preisgegeben. Sie liegt malerisch auf einem seitlichen Einschnitt des Donautals. Noch heute ist die Weitläufigkeit der Anlage gut erkennbar.

Die Burgruine liegt auf einem schmalen, dicht bewaldeten Felsgrat hoch über der Gemeinde Freienstein am rechten Ufer der Donau. Der Burgplatz fällt in West-Ost- Richtung zum Donautal hin ab. Die Reste der Kernburg stehen auf einem Bergsporn, weshalb Freyenstein zu den Spornburgen zählt. Die strategisch günstige Lage der Burg ermöglichte es früher, den Schiffsverkehr auf der Donau zu kontrollieren. Ein Wanderweg führt vom Tal hinauf zur Ruine, die ganzjährig frei zugänglich ist.

Im nahen Bereich um die Burg befinden sich noch zwei weitere ehemalige Burgenstandorte, an denen jedoch keine Baureste mehr sichtbar sind. Diese werden mit Freienstein II und Freienstein III benannt.

Die Gemeinde Freienstein ist ein Ortsteil von Neustadtl und leitet ihren Namen von der Burg Freyenstein ab.


Quellen:

1) Wikipedia: Burgruine Freyenstein

2) Webseite: www.noeburgen.imareal.sbg.ac.at , NÖ Burgen online – Institut für Realienkunde des
Mittelalters und der frühen Neuzeit

Matthäus Merian 1649