Highlights bei der Mitgliederversammlung
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Von links: Dr. Michael Reuter, Dieter Schwöbel-Rein, Dörte Petersson, Christian Kehrer, Bernd Siefert, Helmut Ulrich, Dr. Jürgen F. Kammer, Konrad Helm, Dr. Jürgen Jung, Alexander Hubl und hinter der Kamera Thomas Wilken.
Mitgliederversammlung des Fördervereins Burg Freienstein
Am 7. Mai fand im Bürgerhaus in Beerfelden die Mitgliederversammlung des Fördervereins Burg Freienstein statt. Die Veranstaltung bestand aus einem internen und einem öffentlichen Teil. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Dr. Kammer folgten die Berichte des Vorstands. Dr. Kammer fasste in seinem Bericht die vielen Aktivitäten des Vereins zusammen. Helmut Ulrich und Konrad Helm hoben mehrere Arbeiten und Aktionen an und um die Burg hervor. Schatzmeister Dieter Schwöbel-Rein verlas seinen ausführlichen Kassenbericht. Im Anschluss wurde der Vorstand von den Mitgliedern einstimmig entlastet.
Danach folgte der öffentliche Teil.
Die digitale Rekonstruktion der Burg Freienstein
Dr. Jürgen Jung und Alexander Hubl vom Verein Burglandschaft e. V. stellten ihr Projekt„Lernort Burg“ vor. In diesem Zusammenhang wurde die Burg Freienstein mit allen vorliegenden Messdaten digitalisiert und daraus ein Modell erstellt. Die Anwesenden konnten nun Bilder der exakt in die Landschaft eingepassten Burg sehen, so wie diese vermutlich im 13. und im 17. Jahrhundert ausgesehen hatte, dies alles in hochauflösender Fotoqualität.
Darüber hinaus wurde die Möglichkeit geschaffen, selbst mittels Computer oder Handy in einer 3D-Gestaltung innerhalb dieser Burg zu stehen und sich dort umzusehen. Die Referenten hatten sogar 3D-Brillen mitgebracht. Mit diesen konnten die Anwesenden die spektakulären Effekte unmittelbar auf sich einwirken lassen. Die Aussichten von der Schildmauer herab in den Burghof waren atemberaubend. Der Förderverein prüft die Möglichkeit solche Brillen anzuschaffen, um sie bei Veranstaltungen den Gästen zur Verfügung zu stellen.
Die Sanierungsarbeiten 2025 und 2026
Der Vortrag der Architektin Frau Dipl.-Ing. Dörte Petersson zeigte sehr anschaulich die Notwendigkeiten der Sanierungen und deren hervorragende Ausführungen. Die diesjährigen Arbeiten, für die bereits die Fördergelder bewilligt wurden, betreffen große Teile des Zwingerbereiches und den dortigen Halbschalenturm. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, dann steht bereits die Möglichkeit für einen Burgrundgang in Aussicht. Dann können hier große Teile wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Der Denkmal- und Naturerlebnispfad Nördliche Hirschhorner Höhe
Konrad Helm, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins und Vorsitzender des Ortsbeirates Gammelsbach berichtete über den Stand dieses Projektes. Die umfangreichen Vorarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Leider wurde die Förderung des Projektes im Rahmen eines EU-Förderprogrammes aus formalbürokratischen Gründen abgelehnt. Die Anwesenden waren sich aber einig, das Projekt auch ohne diese Förderung erfolgreich umsetzen zu können.
Die pädagogische Bedeutung des Denkmal- und Naturerlebnispfades
Bernd Siefert, der Schulleiter der hiesigen Oberzent-Schule berichtete über die Möglichkeiten, welche eine solche Einrichtung für das Lernen darstellt. Besonders das Lernen durch emotional positiv vermittelte Eindrücke hob er in diesem Zusammenhang hervor.
Die Veranstaltung endete mit vielen interessanten Gesprächen und mit der ausgiebigen Benutzung der 3D-Brillen.